„Die Canarios sind eine solidarische Gesellschaft“


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Wochenblatt-Leser helfen

„Einige leben näher an der Krise als andere. Viele Familien leiden direkt unter ihren Auswirkungen. Doch auch andere werden täglich damit konfrontiert, wie die freiwilligen Helfer der Caritas, weil sie denjenigen zu helfen versuchen, die weder Kaffee noch Wärme haben“, erklärte Leonardo Ruiz del Castillo, derzeitiger Präsident der Caritas auf Teneriffa.

Dabei bezog er sich auf eine der Hilfsstationen für Obdachlose der Caritas in La Laguna, die sich „Calor y Café“, also Wärme und Kaffee nennt.

Ruiz ist so etwas wie die sichtbare Gestalt der Krise in der Provinz. Trotz aller ihrer negativen Folgen, hat er doch einen positiven Aspekt entdeckt: „Die Krise hat dazu geführt, dass wir zu Werten zurückgekehrt sind, die verloren waren. Doch es gibt noch vieles, das wir wieder lernen müssen“, erklärte er im Gespräch mit einer hiesigen Zeitung. „Es gibt Personen, die sich noch immer nicht der Situation bewusst sind, die wir jetzt erleben, die noch immer abseits stehen“, klagte er. „Wir verehren den Konsum, ja wir idealisieren ihn bis zu dem Extrem von kaufen-benutzen-wegwerfen-kaufen, jedoch das Schlimme daran ist, dass wir die Dinge nicht genießen, während wir sie benutzen.“

Jedoch sieht der Direktor der Caritas nicht mit Pessimismus auf die Lage, sondern er ist stolz auf seine Landsleute. „Unsere kanarische Bevölkerung ist immer sehr solidarisch gewesen. In kleinen und großen Katastrophen, die andere Länder und Völker betroffen haben, ist sie zur Hilfe geeilt. Doch es ist uns niemals die Idee gekommen, dass wir durch eine wirtschaftliche Katastrophe, wie wir sie gerade erleben, selbst Hilfe benötigen würden. Die Hilfsbereitschaft zeigt sich jetzt erneut in Form der Hilfe für unsere eigenen Leute. Für unsere Familienangehörigen, die ihre Arbeit verloren haben, denen nichts geblieben ist, um zu überleben. Doch die Hilfsbereitschaft gilt auch dem Freund, dem Nachbarn und dem Bettler an der Straßenecke, und da schauen sie auf die Caritas und lassen ihr jegliche Unterstützung angedeihen.“

Zu den härtesten Erfahrungen, die er aus nächster Nähe machen konnte, zählen für Leonardo Ruiz die vielen jungen Menschen, die sich emanzipiert und ihr Elternhaus verlassen haben. Manche haben ihr Studium abgebrochen und eine Arbeitsstelle angenommen. Sie gründeten eine Familie, erwarben eine Wohnung, Möbel etc. Doch jetzt müssen sie in den Schoß der Familie zurückkehren und meistens nicht nur der „Emanzipierte“ sondern auch seine neue Familie.

Die Hilfsstellen der Caritas in den verschiedenen Kirchengemeinden nehmen sich auch der alten Menschen an, die meist nur eine kleine Rente erhalten, die für sie selbst kaum zum Leben reicht. Jetzt versuchen sie, damit auch noch ihre Kinder und Enkel zu unterstützen, die arbeitslos und ohne Einkünfte sind.

„An der Krise, die wir zurzeit erleben“, so Leonardo Ruiz „sind nicht nur die Regierungen, die Banken und die Politiker schuld. Wir selbst sind ebenfalls die Schuldigen. Wir haben alle weit über unsere Verhältnisse gelebt und deshalb werden wir auch alle gemeinsam diese Krise meistern…“

Mit Geldern aus unserer Aktion „Aus Geben wächst Segen“ unterstützt das Wochenblatt  immer wieder auf direkte Art und Weise verschiedene Hilfsstellen der Caritas in Puerto de la Cruz, Santa Cruz und im Inselsüden, wie die Casa de Acogida Virgen Blanca, die kleine Kirchengemeinde Virgen de los Dolores oder María Oliveira, die sich um Obdachlose und Hilfsbedürftige in Los Cristianos kümmert.

Damit wir all diese guten Geister weiter unterstützen können, bitten wir unsere Leser und Freunde um ihre Spenden. Ein ganz dickes Dankeschön im Voraus.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Jetzt ist wieder die Zeit der Hausfeste. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt.

Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10) Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (11/10) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (12/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (12/10) Euro 591,77

Caritas Puerto de la Cruz (01/11) Euro 1.000

Caritas Teneriffa – Lebensmittel-Lieferung (03/11) Euro 3.000

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (04/11) Euro 1.000

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (07/11) Euro 2.000

Sozialer Speisesaal Casa de Acogida María Blanca, Puerto de la Cruz (8/11) Euro 900

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (09/11) Euro 1.500

Caritas Puerto de la Cruz (10/11) Euro 1.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (01/12) Euro 928,13

Sozialer Speisesaal Casa de Acogida María Blanca, Puerto de la Cruz (01/12) Euro 1.000

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (01/12) Euro 1.000

Caritas „Virgen de los Dolores“ (01/12) Euro 1.000

Caritas Los Cristianos (02/12) Euro 2.000

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: