Deutsche Künstlerin durch schwere Krankheit in Not geraten


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Der Verkauf von Bildern könnte ihr weiterhelfen

Nach mehrjährigem Aufenthalt in Italien, wo sie ihr Talent und ihre Liebe zur Malerei entdeckt hatte, kam Christine Wolff vor ungefähr acht Jahren gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten nach Teneriffa – um sich von der Kraft und dem feurigen Temperament der Insel inspirieren zu lassen – wie sie im Rahmen einer Ausstellung in der Casa del Vino in El Sauzal erklärte. Es folgten weitere, viel beachtete Ausstellungen ihrer meist großformatigen abstrakten Bilder, beispielsweise im Castillo San Felipe in Puerto de la Cruz.

Die schwere Erkrankung und der Tod ihres Lebensgefährten bedeuteten einen Schicksalsschlag im Leben von Christine Wolff. Sie hatte nicht nur den geliebten Partner verloren, sondern seine Behandlung und Beisetzung verschlangen ihre gesamten Ersparnisse.

Kürzlich erlitt die 70-Jährige einen Schlaganfall, der starke Lähmungen, insbesondere auch bei ihrem Sprechvermögen, verursachte. Wie sich jetzt herausstellte, hatte die spanische Krankenversicherung ihre Mitgliedschaft ohne ihr Wissen annulliert, sodass sie sich jetzt einer Krankenhausrechnung in Höhe von rund 12.000 Euro gegenübersieht.

Da Christine Wolff keinerlei Familie hat, möchten Freunde ihr helfen, nach Deutschland zurückzukehren, wo sie eine Wohnmöglichkeit hätte sowie ärztliche Betreuung in Anspruch nehmen könnte. Allerdings benötigt sie dafür ein „kleines Startkapital“ für den Rückflug sowie die Kaution für die Wohnung.

So möchten sie einige der mehr als fünfzig Bilder der Künstlerin verkaufen, um ihr die Rückkehr zu ermöglichen. Die Bilder sind auf ihrer Website 

www.christine-wolff.com zu sehen, einige befinden sich auch im Hause von Frau Maggie Meeger, die die kranke Christine Wolff betreut und sich um ihre Belange kümmert.

Weitere Informationen sind unter ihrer Telefonnummer 676 006 572 erhältlich.




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