Der Teide-Nationalpark verfügt über gute Infrastruktur


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Wanderwege auch für Behinderte

Den Teide-Nationalpark haben 2009 über drei Millionen Menschen besucht. Damit ist die Landschaft um den Teide der meistbesuchte Nationalpark Spaniens.

Von der Fläche her ist er der fünftgrößte unter den spanischen Parks. Es gibt drei Besucherzentren, von denen derzeit nur eines in Betrieb ist, das zweite wird gerade renoviert und ein drittes soll demnächst eröffnet werden.

Die Besucherzentren sind auch für Behinderte zugänglich und werden aus erneuerbaren Energiequellen (Solarstrom) versorgt, wie auch die Berghütte in der Nähe des Gipfels. Das Besucherzentrum „Portillo“ (in der Nähe der Straßenabzweigung) bietet verschiedene Ausstellungen und audiovisuelle Informationen.

Für Wanderer gibt es ein Netz von 38 Wanderwegen mit einer Gesamtlänge von 161 km. 21 davon sind Hauptwege, 17 Nebenwege und Querverbindungen. Ausgeschildert sind alle bis auf drei, und an vielen Stellen sind Hinweistafeln mit Höhenprofil und zusätzlichen Informationen über Länge, Schwierigkeitsgrad und Wanderdauer aufgestellt.

Vier Wegabschnitte sind auf einer Länge von 750 Metern behindertengerecht ausgebaut worden, weitere sollen folgen.

Aber auch für Nicht-Wanderer ist gesorgt: Insgesamt 29 Aussichtspunkte mit Erklärungstafeln gibt es auf dem Gelände des Nationalparks, von welchen man die spektakuläre Landschaft am besten betrachten kann. 

Die Verwaltung aller kanarischer Nationalparks, das sind außer dem Teide auch die Caldera de Taburiente auf La Palma, der Garajonay-Wald auf La Gomera und die Vulkanlandschaft Timanfaya auf Lanzarote, wurde zu Jahresbeginn von der Zentralregierung in Madrid an die kanarische Regierung übergeben, ohne dass sich an den Statuten der Parks dadurch etwas geändert hätte.




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