Der Stall von Bethlehem auf Teneriffa


© CajaCanarias

Weihnachtskrippen in allen Größen haben auf den Kanaren Tradition

Kunstvoll entworfene und handgefertigte Krippen gehören auf den Kanarischen Inseln zu Weihnachten wie in Deutschland der Christbaum und der Weihnachtsmarkt. In keinem Haushalt darf das „Belén“ fehlen, für das oft jahrelang Figürchen gekauft und gesammelt werden, um die Landschaft noch größer und noch schöner zu gestalten.

Natürlich steht der Stall von Bethlehem im Mittelpunkt, doch um ihn herum wird oft ein ganzes Dorfleben nachgestellt, wobei meist auch die kanarischen Einflüsse nicht fehlen. Hie und da entdeckt der Betrachter beispielsweise in kanarische Trachten gekleidete Dorfbewohner, die ebenfalls inseltypische handgeflochtene Körbe auf dem Kopf tragen. Und so wird, wie durch ein Wunder, das Jesuskind auf den Kanaren zur Welt kommen. Der Fantasie sind bei der Gestaltung der Weihnachtskrippen keine Grenzen gesetzt.

Auf Teneriffa sind zwei dieser Krippen besonders berühmt; das Cabildo und die Sparkasse CajaCanarias lassen jedes Jahr von Künstlerhand Krippenlandschaften anfertigen, deren Besichtigung sich lohnt. Beide Weihnachtskrippen belegen jeweils über 100 qm. Die Krippe der CajaCanarias wurde in diesem Jahr von dem plastischen Künstler Tahiche Díaz angefertigt, der die Weihnachtsgeschichte im Rahmen des Santa Cruz des 18. Jahrhunderts dargestellt hat. (CajaCanarias, Plaza del Patriotismo, zu besichtigen bis 5. Januar, Montag bis Samstag 11.30 bis 13.30 und 17.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 10.00 bis 13.30 Uhr.)

Die Krippe im Cabildo kann bis 7. Januar täglich von 9 bis 15 und 16 bis 21.30 Uhr besichtigt werden.




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