Der Alltag in den Flüchtlingslagern der Westsahara im Klassenzimmer


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Kanarischer Musiker/Dokumentarfilmer setzt mit der Regionalregierung ein Projekt zur Förderung sozialen Engagements an Schulen auf Teneriffa um

El color de la tierra – „Die Farbe der Erde“ hat David Tapia seine neueste Produktion getauft, einen Dokumentarfilm über seine Reise durch die algerische Wüste bei Tindouf und seine Erlebnisse in den Flüchtlingslagern der Westsahara.

Der Musiker aus Teneriffa (La Laguna 1972) spielt seit seiner Kindheit Gitarre und Musik nahm bislang die Hauptrolle in seinem Leben ein.

Mit seinem neuen Projekt möchte David Tapia die Realität der Menschen in den Flüchlingscamps der Westsahara der kanarischen Bevölkerung näherbringen. In Zusammenarbeit mit dem kanarischen Kulturamt hat er ein Programm zusammengestellt, das in sieben Schulen auf Teneriffa die Kinder mit dem Alltag der sahrauischen Flüchtlinge konfrontiert. Der Dokumentarfilm, Vorträge und Workshops sind Teil dieses Programms mit Namen „Diversity“, an dem auch die Hilfsorganisation „Comfrica“ aktiv beteiligt ist, die so über ihre humanitäre Hilfe im Senegal berichten kann. Schüler bekommen in den Workshops das Wirken der Hilfsorganisationen vorgestellt und erhalten „Anleitung“ zur Solidarität.

Im Rahmen des Programms „Diversity“ findet am Freitag, dem 8. April in der Sala Moon Club in Santa Cruz de Tenerife ein mehrstündiges Konzert mit den Bands „Poutrelles Fever“ (Frankreich), „Electric Gozarela“ (Barcelona), „Los Hermanos Thioune“ (Senegal) und DJs von Teneriffa statt. Mit den Einnahmen aus der Eintrittsgebühr soll das „Comfrica“-Projekt einer Kindertagesstätte im Senegal unterstützt werden. Infos unter www.comfrica.org

Die im Digipack erhältliche Produktion El Color de la Tierra beinhaltet eine CD mit elf Songs, eine DVD mit 10 Videoclips sowie den beschriebenen Dokumentarfilm. Infos unter www.dtproject.org




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