Demonstration gegen Häuserabriss


© Moisés Pérez

In Santa Cruz gingen etwa 2.000 Menschen auf die Straße

Etwa 2.000 Personen sind dem Aufruf von Asamblea de Tenerife gefolgt und am 14. Oktober in Santa Cruz de Tenerife auf die Straße gegangen, um gegen den von der Küstenverwaltung des Umweltministeriums geplanten Abriss illegal erbauter Häuser an der Küste Teneriffas zu protestieren.

Nach der Mitteilung des Ministeriums, dass in unmittelbarer Zukunft die ersten Abrisse illegaler Bauten im Küstenort Rojas in El Sauzal erfolgen werden, haben die Eigentümer der durch diese Maßnahme gefährdeten Häuser das Kriegsbeil ausgegraben. Häuslebesitzer aus El Caletón bei La Matanza, Cho Vito in Candelaria, Rojas und anderen Küstenorten demonstrierten entlang der Avenida Anaga in Santa Cruz friedlich gegen den Abriss ihres Eigentums.

Auch zahlreiche Verbände und nicht betroffene Einwohner von Santa Cruz schlossen sich dieser Initiative und dem Marsch an, der bis zum Regierungsgebäude führte, wo ein Manifest verlesen wurde. Sie forderten die Einstellung der Abrisse und eine stärkeres Engagement der Regionalregierung für die Eigenverwaltung der Inselküstengebiete. Ein Sprecher der Demonstranten beschuldigte die Bürgermeister von La Matanza und El Sauzal, sich nicht für die Rechte der Bürger einzusetzen, eine „obskure Politik“ zu betreiben und mit den Gebieten, in welchen die Abrisse stattfinden sollen, zu spekulieren.




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