Das Palmetum soll vor Jahresende eröffnen


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Dieser Tage beginnen die Gruppenführungen

Eigentlich sollte das Palmetum, der nach den Plänen des genialen Künstlers César Manrique entworfene Palmengarten in Santa Cruz, im Oktober eröffnet werden (das Wochenblatt berichtete), doch wieder einmal wurde der Termin verschoben. Zum Jahresende soll es nun endlich so weit sein.

Bürgermeister José Manuel Bermúdez gab bekannt, dieser Tage würden die ersten Gruppenführungen durchgeführt, gedacht insbesondere für Schulklassen, Anwohner und Berufsvereinigungen. Vor Jahresende werde dann der Palmengarten für das allgemeine Publikum freigegeben. Man werde eine kleine Eintrittsgebühr von rund zwei Euro erheben, um die hohen Unterhaltungskosten zumindest zum Teil zu decken, kündigte Bermúdez an. Für Residenten soll es einen vergünstigten Eintrittspreis geben. Die Einnahmen aus dem Parkcafé sollen ebenfalls in den Unterhalt der Anlage fließen, deren Leitung schlussendlich vom Betreiberunternehmen des Parque Marítimo übernommen werden soll.

Mit Eröffnung des Palmetums wird Santa Cruz eine weitere Sehenswürdigkeit hinzugewinnen, handelt es sich doch bei dem 112 Hektar großen Botanischen Garten mit seinen rund 1.400 Arten, 3.000 Exemplaren und 472 Palmen um den größten Palmengarten Europas.

Der Garten ist in unterschiedliche Vegetationszonen aufgeteilt, getrennt durch Flüsse und Seen, hat ein Gewächshaus, ein Museum u.a.

Das Palmetum wurde von Botanikprofessor Wolfredo Wildpret bereits als „kleiner Bruder“ des Stadtparks García Sanabria bezeichnet, obwohl der Palmengarten sogar von der Fläche her dreimal so groß ist wie der an der Rambla und gegenüber dem Hotel Mencey gelegene Stadtpark.

Die Stadt geht von einer jährlichen Zahl von rund 70.000 Besuchern aus, Gruppen nicht eingerechnet.




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