Das Cabildo hat 13 Straßen an die Gemeinden übertragen


© Moisés Pérez

Wegen der hohen Instandhaltungskosten hatte die Inselregierung vor einiger Zeit beschlossen, einige größere Straßen an die Gemeinden abzugeben. Schließlich sind es 13 Straßen, die nun abgegeben werden.

Das Cabildo ist für die Instandhaltung von insgesamt 1.300 Straßenkilometern zuständig. Dabei liegen die Kosten für die Instandhaltung von nur einem Kilometer zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Grund genug, nun die innerstädtischen Straßen an die Gemeinden zu übertragen. So ist im Laufe der letzten vier Jahre die Überschreibung von 13 Kilometern Straßennetz erfolgt, insgesamt elf Gemeinden sind bis jetzt hiervon betroffen.

Die Straßen sind vor der Übergabe neu asphaltiert worden und werden sich somit für die nächsten 20 Jahre, so der zuständige Ressortchef, im verkehrssicheren Zustand befinden. Die Gelder, die das Cabildo nun nicht mehr in die Wartung der städtischen Verkehrswege investieren muss, werden dem optimalen Erhalt des kanarischen Straßennetzes zugute kommen.

Auch für die Bewohner der Gemeinden wird die Abwicklung von Anträgen, wie beispielsweise die Anlage von Behindertenparkplätzen, mit dieser Maßnahme erleichtert, da sie sich mit ihrem Anliegen direkt an das Rathaus und nicht mehr an das Cabildo wenden müssen.




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