Calle Zamora endlich fertig!


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Nach einem Jahr Bauarbeiten

Am 13. Januar war es endlich soweit und nach einem Jahr Bauarbeiten wurde die Calle Zamora in Puerto de la Cruz wieder für Verkehr und Fußgänger freigegeben.

Monatelang war die von Touristen gerne besuchte Straße – eine der Hauptadern der Stadt – zwischen der Kreuzung mit der Calle Valois und dem Übergang in die Straße Santo Domingo für Spaziergänger und Verkehr gesperrt gewesen.

Im Januar vergangenen Jahres wurde mit der Instandsetzung der Zugangsstraße zur Plaza de Europa, dem anliegenden Parkhaus und der Plaza del Charco begonnen. Ursprünglich sollten die Arbeiten im August beendet sein, doch – sehr zum Ärger der Anwohner, Geschäftsinhaber und Urlauber – dauerten diese bis jetzt an.

Nun jedoch erfreut die Calle Zamora mit neuem Belag aus Natursteinen und neuen Laternen, Bänken und Papierkörben und vermittelt einen freundlicheren Eindruck. Außerdem bietet sie verbesserte Verhältnisse für einen sichereren Straßenverkehr.

Auch die Umgestaltung der Plaza de Punto del Viento ist beendet. Dort wurde ebenfalls der Bodenbelag ausgetauscht und die unterirdischen Installationen erneuert.

Dramatische Folgen

Die Bauarbeiten an der Calle Zamora haben ein Jahr lang verhindert, dass Touristen die dortigen Geschäfte ansteuern. Dies verschlimmerte die angesichts der Wirtschaftskrise sowieso schon prekäre Situation der Lokale, so dass zehn Geschäfte sich zur Schließung gezwungen sahen.

Ärger der Anwohner

Einige Tage nach Freigabe der Straße wurden Beschwerden der Anwohner laut, denn scheinbar sind die Abwasserdeckel nicht fest angebracht worden und verursachen beim Überqueren einen Heidenlärm. Nachts sollen die Geräusche noch unerträglicher sein.

Die genervten Anwohner fordern von der Stadt und der Baugesellschaft Gesplan, das Problem schnellstmöglich zu lösen. Bei Punto del Viento dagegen soll Gestank aus den Abwässerkanälen treten.




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