Cabildo fördert inseltypische Landwirtschaft


© Ayto. Icod

Finanzierungshilfe soll genetischer Erosion vorbeugen

Die Kanarischen Inseln waren auf der Handelsroute zwischen Europa und Amerika ein wichtiger Stützpunkt und so verwundert es nicht, dass mit den Jahren eine Vielzahl an Gemüse- und Getreidearten auf die Inseln gelangten und angebaut wurden.

Um diese Vielfalt auch in Zeiten der genetischen Verarmung nicht zu verlieren, hat das Cabildo von Teneriffa über das Landwirtschaftsamt eine Finanzierungshilfe für Landwirte beschlossen, die bestimmte inseltypische Gemüsearten in den ursprünglichen Anbaugebieten anpflanzen.

Auf der Liste stehen Getreidearten wie Weizen, Hafer und Gerste, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Kichererbsen, verschiedene kanarische Kartoffelsorten, Süßkartoffeln, Zwiebeln und Pfirsiche.

Wie der Leiter des Landwirtschaftsressorts, José Joaquín Bethencourt, erklärte, dient diese Maßnahme der Förderung des inseltypischen Feldanbaus und soll die Landwirte motivieren, traditionelle Gemüsesorten weiterhin in ihren Ursprungsgebieten anzubauen.




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