Cabildo bagatellisiert Urteil zur Bahnstrecke


Ricardo Melchior: „Wir werden aufgefordert das zu tun, was wir schon längst getan haben“

Die Nachricht, dass die Umweltschutzorganisation Ben Magec eine einstweilige Verfügung gegen den speziell für die Bahnstrecke in den Süden verabschiedeten Landesbebauungsplan erwirkt hat, schien zunächst auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Projektes hinzudeuten.

Nach Auskunft des Cabildos wird dieser Beschluss vom Obersten Kanarischen Gerichtshof jedoch so gut wie keine Auswirkungen auf das Zugprojekt für Teneriffa haben.

Cabildo-Präsident Ricardo Melchior sagte: „Der richterliche Beschluss über den Zug in den Süden fordert uns auf, das zu tun was wir schon vor Monaten erledigt haben, und man kann daher sagen, dass dieses Gerichtsurteil zu spät kommt und uns in keiner Weise beeinträchtigt bzw. unsere Pläne bremst.“ Melchior fügte hinzu, dass dieser Beschluss nicht einmal als Zurechtweisung bezeichnet werden kann, da alle darin aufgeführten Auflagen längst erfüllt sind.

Die Umweltschützer hatten wegen Projektänderungen und einer dafür nicht erfolgten neuerlichen öffentlichen Bekanntmachung geklagt und schließlich Recht bekommen. Nach Auskunft des Cabildos wurden die geänderten Pläne allerdings bereits der Öffentlichkeit präsentiert.




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