Busbahnhof von Puerto muss dringend verlegt werden


© Moisés Pérez

Stadtratsmitglieder begutachten die Stelle, an der sich ein Stück des Außenputzes gelöst hatte

Vor zwei Ausgaben berichteten wir, dass das Gebäude des Busbahnhofs von Puerto de la Cruz laut einem Gutachten der Gewerkschaft UGT „stark einsturzgefährdet“ ist. Ende Juni untermauerte ein Vorfall, bei dem glücklicherweise keine Menschen zu Schaden kamen, diese Aussage.

Ein Stück der Außenfassade bröckelte ab und das etwa zwei Quadratmeter große Mauerstück genau über der Einfahrt für die Busse fiel aus einer Höhe von etwa vier Metern herab. Glücklicherweise stürzte das Fassadenstück in der Nacht ab und so kam niemand zu Schaden.

Gleich am nächsten Tag besuchten die Stadtratsmitglieder Eva Navarro und María José Ferrer gemeinsam mit dem Stadtarchitekten Julio Rodríguez den Busbahnhof und begutachteten seinen Zustand mit dem Ergebnis, dass beschlossen wurde, die Schließung des Gebäudes so schnell wie möglich durchzusetzen. Noch am selben Tag fand ein Telefonat mit dem Leiter des insularen Transportressorts statt, der den beiden Damen von der Stadtverwaltung verbindlich versprach, mit der Renovierung des Gebäudes und dem vorläufigen Umzug des Busbahnhofs so rasch wie möglich zu beginnen. Ein entsprechendes Renovierungsprojekt wurde von der kanarischen Regierung bereits in Auftrag gegeben und sei in der Endphase der Ausarbeitung.

Das Parkhaus im Untergeschoss des Gebäudes, in dem schon seit Jahren der Putz von der Decke bröckelt und das der UGT-Gutachter ebenfalls als äußerst instabil und unsicher für alle Benutzer beschrieb, soll auch während der Renovierungszeit weiter geöffnet bleiben.




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