Brite ermordet Lebensgefährtin


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Das Paar lebte seit acht Monaten im Süden Teneriffas

Ein erneuter Fall von häuslicher Gewalt hat Teneriffa erschüttert. Unter dem dringenden Tatverdacht, seine Frau ermordet zu haben, wurde kürzlich ein 47-jähriger Brite festgenommen. Das Drama soll kurz zuvor in einem Apartment in Los Cristianos stattgefunden haben, wo das Paar seit acht Monaten lebte.

Der Mann hatte Augenzeugenberichten zufolge am Nachmittag blutverschmiert eine Bar neben der Apartmentanlage betreten und den Besitzer gefragt, ob er wisse, wo er wohne. Angesichts der Blutspuren alarmierte der Inhaber des Lokals umgehend die Polizei.

Psychisch gestört

In dem Apartment fanden die Beamten kurze Zeit später die Leiche der Frau mit zahlreichen Messerstichen. Ersten Ermittlungen zufolge leidet der Mann unter psychischen Störungen. Der mutmaßliche Täter selbst behauptete in einem ersten Verhör, sich an nichts erinnern zu können.

„Er war verwirrt, doch niemand hätte so etwas erwartet“, sagten Nachbarn, die den Mann kannten. Er habe sich des öfteren seltsam verhalten und es sei offensichtlich, dass er ein psychisches Problem habe. Der Mann sei ab und zu durch ein extrem aggressives Verhalten aufgefallen, an anderen Tagen habe er hingegen ganz in sich gekehrt gewirkt.




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