Bohrinselboom in Santa Cruz


© Puertos de Tenerife

Der Hafen erhält immer mehr Aufträge zur Reparatur und Wartung

Das Geschäft mit der Reparatur von Schiffen im Hafen von Santa Cruz boomt. Teneriffas Hauptstadthafen hat sich in den letzten zwei Jahren als Standort für die Reparatur und Wartung von Bohrinseln und -schiffen einen Namen gemacht.

Ende Mai lief das Bohrschiff Ensco DS5 in den Hafen ein (Foto), wo bereits fünf Bohranlagen von Ensco liegen. Das britische Gas- und Ölunternehmen, das sich auf Off-shore-Bohrungen spezialisiert hat, scheint von der in Teneriffas Hauptstadthafen geleisteten Arbeit überzeugt. 

Die Ensco DS5 war bereits Mitte Mai eingetroffen, hatte jedoch zunächst vor Santa Cruz geankert, bis das Schwesternschiff Ensco DS4 verlegt worden war.

Derzeit reihen sich an der Südmole gleich vier Offshore-Anlagen aneinander, drei davon sind Eigentum von Ensco. Die Hafenbehörde teilte mit, dass weder der übliche Schiffs- und Fährverkehr noch das Ein- und Auslaufen von Kreuzfahrtschiffen beeinträchtigt werden. 

Ebenfalls Ende Mai traf das Bohrschiff West Capella des norwegischen Erdölunternehmens Seadrill ein, das wegen Platzmangels zunächst vor Santa Cruz ankern musste. Mit der West Capella erhöhte sich die Zahl der sich im oder vor dem  Hauptstadthafen befindlichen Bohranlagen auf zehn, alle von Ensco oder Seadrill. 

Das Geschäft für die Reparatur und Wartung von Bohrinseln und -schiffen ist in Santa Cruz’ Hafen in den letzten zwei Jahren derart in Schwung gekommen, dass sich die Zahl der hierauf spezialisierten Unternehmen auf rund zwanzig erhöht hat.




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