Blick auf die „Schlucht der Hölle“


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Plaza de España in Adeje wird neugestaltet

In Adeje ist mit der Umsetzung eines Projektes begonnen worden, das im Rahmen des sogenannten „Plan Zapatero“ aus dem staatlichen Fonds für die Investition in Gemeinden und die Schaffung von Arbeitsplätzen (Fondo Estatal de Inversión Local para el Empleo) finanziert wird.

Die Plaza de España im Stadtzentrum wird für knapp 1,6 Millionen Euro neu gestaltet. Die Bauarbeiten, die in mehreren Stufen durchgeführt werden, haben am 12. Mai mit dem Abriss von zwei Gebäuden begonnen, was dem Platz eine völlig neue Perspektive gibt. Durch den Wegfall der Mauern wird der Blick auf die berühmte Schlucht „Barranco del Infierno“ freigegeben und der Platz gewinnt an Fläche. Bürgermeister José Miguel Rodríguez Fraga freute sich, dass durch diese Neugestaltung eine Verbindung zwischen dem Hauptplatz der Stadt und der Hauptnaturattraktion der Gemeinde hergestellt wird. Am Rand der Plaza soll ein Aussichtsplateau gebaut werden, das bei Festen als Bühne genutzt werden kann. Im Zuge der Bauarbeiten soll auch eine Verbindung per Fuß­gängerweg zwischen der Plaza del Emigrante hinter dem Rathaus und der Plaza de España geschaffen werden. Außerdem ist gegenüber der Kirche Santa Ursula der Abriss von weiteren zwei Gebäuden vorgesehen, um Freifläche für eine kleine Plaza zu schaffen.

Wie Bürgermeister Rodríguez Fraga mitteilte, zeigt dieses Projekt die Wirkung auf die Beschäftigungslage, die sich die Regierung davon erwartet. Für die Bauarbeiten wurden 180 Personen angeworben, 129 der Beschäftigten waren zuvor arbeitslos. 




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