Besucherzentrum nach fünf Jahren Bauzeit bald fertig?


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Bei einer geführten Besichtigung konnten sich Medienvertreter erstmals ein Bild vom Inneren des Gebäudes machen, das in Zukunft die Funktion eines Besucherzentrums für den Drachenbaumpark in Icod de los Vinos übernehmen wird.

Der zu Baubeginn im Jahr 2011 umstrittene Betonklotz, auf den der Besucher von der Plaza aus einen direkten Blick hat, offenbart sich auf der Rückseite als lichtdurchflutetes Gebäude, dessen graues Äußeres nun durch Holzelemente verschönert wird.

Im Inneren bleibt allerdings noch viel zu tun. Die verschiedenen Ebenen, die durch Rampen verbunden sind, bieten Raum für Ausstellungen, Touristeninformation, einen Bereich für Gastronomie und ein Archiv. Die zum Teil acht Meter hohen Räume sollen auch große Ausstellungen mit abgehängten Elementen ermöglichen. 

Die Pläne stammen vom Architektenduo Felipe Artengo und José María Rodríguez-Pastrana (der 2012 verstarb), und die Kosten wurden auf 1,78 Millionen Euro beziffert. 

Das Besucherzentrum ist eine langjährige Forderung von Icod de los Vinos. Die größte Sehenswürdigkeit der Stadt, der „tausendjährige“ Drachenbaum, wird jedes Jahr von mehr als 50.000 Touristen besucht.




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