Besorgnis in der Hotellerie


Ashotel fürchtet Einbruch der Urlauberzahlen im Sommer

Die Hoteliers von Teneriffa blicken besorgt dem Sommer 2007 entgegen. Der Präsident des Hotelierverbands Ashotel, José Fernando Cabrera, räumte ein, dass es zwar noch früh für klare Vorhersagen sei, die bisher vorliegenden Buchungsdaten allerdings einen Urlauberrückgang befürchten lassen.

Die Branche hoffe zwar auf ein kräftiges Anziehen des nationalen Tourismus, rechne aber damit, dass die Gesamtzahlen hinter denen des Vorjahrs zurückbleiben werden. Die derzeitigen Aussichten lassen nach Auskunft von Cabrera einen ähnlichen, etwas schwächeren Sommer wie letztes Jahr erwarten. Wieder hänge die Branche in großem Maße von den Last Minute-Buchungen, den Sonderangeboten der Reiseveranstalter und den verstärkten Werbekampagnen der kanarischen Regierung und des Tourismusamtes von Teneriffa ab.

Für die zukünftige touristische Entwicklung der Inseln ist nach Ansicht des Hotelierverbands ein Ausbau der Flugverbindungen durch mehr Charter-, Linien- und Billigflüge notwendig. Cabrera erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass seit dem Eintritt des Billigfliegers Ryanair in den kanarischen Markt 57% mehr irische Urlauber die Inseln besuchten. Des Weiteren hat die Branche zwei große Quellmärkte mit einer hohen Kaufkraft im Auge. In Italien und Frankreich sollen in diesem Sommer und im nächsten Jahr gezielte Werbekampagnen stattfinden.

Bezüglich der Streichung der Direktflüge nach Paris und Mailand aus dem Binter-Flugplan kritisierte Cabrera, dass diese Flüge nicht korrekt vermarktet wurden. Auch die Tatsache, dass die meisten Maschinen auf Gran Canaria landeten sei ein Nachteil gewesen, da die italienischen und französischen Touristen mehrheitlich auf Teneriffa ihren Urlaub verbringen.




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