Beschwerden wegen Badesperre


© Moisés Pérez

Seit zwei Monaten ist der Strand von Mesa del Mar gesperrt

Am 24. September wurde der Sandstrand des Küstenorts Mesa del Mar aus Sicherheitsgründen gesperrt. Steinschlaggefahr bedrohte die Badegäste, und die Stadt beschloss die Abriegelung des Strandes und die Absicherung des Steilhangs.

Nun haben Anwohner und Geschäftsinhaber des kleinen Ortes moniert, dass bislang noch keine Bauarbeiten zur Behebung der Unsicherheit durchgeführt wurden. „Hier kommt kein Mensch mehr her, aber die Steuern bleiben dieselben“, beklagte sich ein Geschäftsinhaber der Zeitung El Día gegenüber. Sicher müssten einige Geschäft schließen, wenn nicht bald etwas unternommen und der Strand wieder geöffnet wird. Auch über fehlende Informationen aus dem Rathaus beklagen sich einige Anwohner.

Tacorontes Bürgermeister Álvaro Dávila versichert dagegen, dass ein Projekt zur Absicherung des Steilhangs dem spanischen Küstenamt vorgelegt wurde und nur noch auf die Genehmigung von dieser Stelle gewartet werde, um mit den Arbeiten zu beginnen. Er hoffe, dass diese in vier Wochen abgeschlossen werden können und der Strand Ende Dezember oder Anfang Januar wieder geöffnet werden kann.

Unterdessen missachten immer wieder Angler und Badegäste das Durchgangsverbot und begeben sich in Gefahr. Nur wenn die Polizei auftaucht, müssen sie gehen.




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