Beginn des Widerstands


Granadillas Stadtverwaltung gegen Hafenbau

Offiziell hängt der Baubeginn des umstrittenen Industrie- und Handelshafens von Granadilla nur von der formellen Gründung der Stiftung ab, die nach einer Forderung der Europäischen Union darüber wachen soll, dass die vorgeschriebenen Maßnahmen zum Ausgleich der durch den Bau entstehenden Umweltschäden auch tatsächlich durchgeführt werden.

Die gegnerische Position, die die erst seit den Kommunal- und Gemeindewahlen vom 27. Mai regierende neue Gemeindeverwaltung von Granadilla überraschend eingenommen hat, könnte sich jetzt jedoch als unverhofftes Hindernis für den Baubeginn erweisen.

Nachdem vor Wochen bereits die neue Bürgermeisterin Granadillas angekündigt hatte, sie werde sich dem Projekt widersetzen, wurden jetzt bereits erste Schritte in diese Richtung angekündigt. Nach jüngsten Meldungen wird Antonio Cabrera, Umweltressortleiter von Granadilla, im September nämlich nach Brüssel reisen, um der EU-Kommission die Ablehnung des Hafenprojektes durch die neue Regierungsmannschaft mitzuteilen.




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