Bau der Schutzmole geht zügig voran


© Puertos de Tenerife

6.500 Betonblöcke à sieben Tonnen werden einen 350 Meter langen Wellenbrecher vor San Andrés bilden

Viele Jahre lang forderten die Bewohner des Ortes San Andrés in Santa Cruz Maßnahmen, um ihre Häuser und Straßen vor der Gewalt des Meeres zu schützen. Springfluten und bisweilen einfach auch starker Seegang führten oft mehrmals im Jahr zu Überflutungen. Die Wellen brachen sich direkt an der Uferstraße, und das Meer drang ungehindert in den Ort ein.

Schließlich hatte der entschiedene Einsatz der Stadt und der Hafenbehörde von Teneriffa Erfolg, und es wurde ein drei-Millionen-Euro-Projekt in Auftrag gegeben. Nun sind die Bauarbeiten so weit fortgeschritten, dass der Vordamm, der zusammen mit dem Wellenbrecher die Schutzfunktion übernimmt, sichtbar ist. Senkrecht zur Küste ragt der Damm mittlerweile 96 Meter ins Meer. Parallel dazu hat die Aufschüttung des Grundes mit Gestein und Betonblöcken begonnen, die in mehreren Lagen den 350 Meter langen Wellenbrecher bilden werden. Jeder der 6.500 Betonblöcke, die im Hafengebiet von Santa Cruz gefertigt werden, wiegt 7.040 kg.

Der Bau der Schutzmole soll voraussichtlich im Oktober dieses Jahres abgeschlossen werden. Die Anwohner von San Andrés verfolgen aufmerksam und mit großem Interesse den Fortschritt der für sie so wichtigen Bauarbeiten und hoffen, dass sie ohne Zwischenfälle zu Ende geführt werden können.




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