Barranco del Infierno soll im April endlich wieder eröffnet werden


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Die Besucherzahl wird auf täglich 300 Personen beschränkt

„Wers glaubt wird selig“ wird sicher der eine oder andere gut informierte Leser denken, denn zu oft wurde schon von einer Wiedereröffnung gesprochen. Nun soll es aber endgültig dazu kommen, so äußerte es zumindest der Umweltstadtrat von Adeje einer hiesigen Tageszeitung gegenüber.

Nach sieben Jahren wird „die Höllenschlucht“ womöglich noch im April für Wanderer wieder begehbar sein.

Die Schlucht, die seit 1987 unter Naturschutz steht, ist ein beliebtes Ziel für viele wanderfreudige Urlauber.

Mit jährlich zwei Millionen Besuchern ist die Bergschlucht das beliebteste Wanderziel der Insel. Die Besucher können sich an der Vielfältigkeit der heimischen Pflanzen und Tiere erfreuen. Der Weg, der an einem kleinen Bach entlang bis hin zu einem Wasserfall aufsteigt, ist auch von nicht ganz so geübten Wanderern problemlos zu bewältigen.

Nachdem einige Personen vor Jahren beim Wandern im Barranco verunglückten, beschloss die Gemeinde Adeje die Instandsetzung der nicht ganz sicheren Wegstücke. Seitdem sind allerdings sieben Jahre vergangen.

Nun begannen vor drei Monaten die Verbesserungsarbeiten. Neue Schutzgeländer wurden angebracht, Mauern und Wände verstärkt, und der Weg wurde auch neu ausgeschildert. Die kanarische Regierung übernahm die knapp 200.000 Euro, die diese Arbeiten gekostet haben.

Die Gemeinde Adeje hat ein öffentliches Vergabeverfahren für die Bewachung und Instandhaltung des Barrancos ausgeschrieben. 

Das Rathaus möchte den Wanderweg, wenn möglich, noch im April wieder freigeben. Allerdings darf die Schlucht dann nur noch von 300 Personen am Tag besucht werden.

Auch die Einwohner des Ortes warten mit Freude auf die Wiedereröffnung des Barranco del Infierno, der für die Gemeinde eine wichtige Einkommensquelle ist.




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