Aus für Vollmondpartys


Bis zu 2.000 Menschen verwandelten einen Barranco bei El Médano in eine riesige Open-Air Disco

Die Vollmondpartys in einem bei El Médano gelegenen Barranco sind erst mal vorbei.

 In den vergangenen Monaten fanden die nach dem Vorbild der „Full Moon Partys“ am Strand der thailändischen Insel Ko Pha-ngan veranstalteten Mega-Partys regelmäßig in Vollmondnächten statt. Dafür wurde im Schutz des Barranco Los Calderones bei El Topo spontan eine riesige Open-Air Diskothek aufgebaut, in der zu Techno-Beats, House und anderer Musik bis in den nächsten Tag hinein getanzt und gefeiert wurde. Zelte wurden aufgebaut, Getränkebuden aus Paletten gezimmert, auf mitgebrachten Grills gekocht und jede Menge Alkohol konsumiert. Es traten sogar Livebands auf. Unter dem Namen „Free Open Air Music Festival“ wurden die ausschweifenden Partys über die sozialen Netzwerke angekündigt, sodass sich zu den Vollmondpartys zwischen 1.000 und 2.000 junge Menschen im Barranco einfanden. Eine Genehmigung für die Open-Air Events gab es nicht, ganz zu schweigen von den vorschriftsmäßigen Sicherheitsvorkehrungen. 

Infolge zahlreicher Anwohnerbeschwerden über die nächtlichen Ruhestörungen und auch von Verkehrsteilnehmern, die entlang der Zufahrtsstraße nach El Médano den Partygängern begegneten, die zum Teil gefährlich nah am Straßenrand campierten, hat die Gemeinde Granadilla Maßnahmen ergriffen, um die Kontinuität der illegalen Partys zu verhindern. 

Die für den 23. April angekündigte „Full Moon Party“ fand daraufhin nicht statt.




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