Arico versus La Orotava


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Fortschritt und Stillstand bei der Sicherheit von Teneriffas Stränden

Gerade im Sommer tummeln sich viele Menschen an Teneriffas Stränden, genießen die Sonne und das Meer. Doch die Gemeinden nehmen die dringend benötigten Sicherheitsvorkehrungen wie die Überwachung durch Rettungsschwimmer mal mehr mal weniger ernst.

In dieser Hinsicht hat die Gemeinde Arico in diesem Sommer einen großen Schritt getan. Dreizehn Rettungsschwimmer wurden ausgebildet und sind seit dem 22. Juli und bis zum 2. Oktober an den Stränden von El Porís und Abades täglich von 10 bis 18 Uhr im Dienst, um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten.

La Orotava dagegen beschränkt die Anwesenheit von Rettungsschwimmern auf die Playa del Bollullo, allerdings wird der einzige, der zur Verfügung steht, an seinem freien Tag nicht vertreten. Weder am Strand von Los Patos – wo kürzlich erst ein Badegast ertrank – noch am Strand von El Ancón wird speziell ausgebildetes Notfallpersonal eingesetzt. Die das Rathaus leitende Coalición Canaria begründete dies gegenüber einer Tageszeitung damit, dass die Zugänge zu diesen Stränden nicht gesichert seien, die Gemeinde auf Schildern das Betreten auf eigenen Gefahr erkläre und deswegen das Einsetzen von Rettungsschwimmern an Stränden, von deren Besuch abgeraten würde, als sinnlos erachte.




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