Albert Rivera verspricht Respekt gegenüber den Kanaren


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Der Ciudadanos-Chef will die rechte Mitte reformieren

Kurz vor der Eröffnung des Wahlkampfes stattete Albert Rivera, Spitzenkandidat der Ciudadanos-Partei, Teneriffa einen Besuch ab.

Der 36-jährige Anwalt aus Barcelona, der derzeit als einer der beliebtesten Politiker des Landes gilt, sorgte dafür, dass der Konferenzsaal des Auditoriums bis zum Bersten gefüllt war. 

Albert Rivera, der frischen Wind in die rechte Mitte der Parteienlandschaft bringt und den Umfragen zufolge zum ersten Mal in das neue Parlament einziehen wird, wurde wie ein Fußballstar oder ein berühmter Sänger von den Anhängern gefeiert. 

Nach den Ansprachen von Saúl Ramírez, Kandidat für die Provinz Las Palmas de Gran Canaria, und Melisa Rodríguez, Kandidatin für die Provinz Santa Cruz de Tenerife, trat Rivera vor das Publikum. Ganz im üblichen Stil sprach er von der alten Linken und der alten Rechten, die Platz machen müssten für einen zweiten Übergang und für Reformen. Auch wenn Rivera üblicherweise vehement die Gleichheit der Spanier vertritt, erklärte er auf Teneriffa, er werde das Autonome Finanzsystem der Kanaren (REF), die Cabildos und die inselbedingten Eigenheiten der Kanaren respektieren, wenn er Regierungsgewalt erhält.

 Weiterhin führte er aus, dass er sich insbesondere für Bildung, Forschung, einen einheitlichen Arbeitsvertrag und die Rechte der Freiberufler einsetzen werde. 




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