Ärzte wollen nicht in Rente


142 Mediziner wehren sich gegen Zwangspensionierung

Das Kanarische Gesundheitsministerium hat, einem Haushaltsgesetz aus Madrid folgend, im April 238 Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes zwangsweise in Rente geschickt.

Darunter sind 149 Ärzte, die das 65. Lebensjahr erreicht haben. 142 von ihnen hatten schon eine Verlängerung ihrer Tätigkeit bis zum 70. Lebensjahr vom Gesundheitsministerium selbst bewilligt oder von einem Gericht aufgrund guter Gesundheit und hoher Berufserfahrung zugesprochen bekommen.

Die Mediziner klagen nun, und die zwei ersten Fälle sind vom Gericht schon positiv beschieden worden. Es bestimmte die vorläufige Aussetzung der Pensionierung und die sofortige Wiedereinsetzung der beiden Ärzte in ihren Arbeitsplatz.

Die Kommunikation zwischen dem Gesundheitsministerium und seinen Senior-Medizinern scheint gestört zu sein. Auf deren Angebot, im Gegenzug für die Rücknahme der Zwangspensionierungen ohne Vergütung am Nachmittag Überstunden zu machen, um zu helfen, die Facharzt-Wartelisten zu verkürzen, gab es vonseiten des Gesundheitsressorts nicht einmal eine Antwort.




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