Absolute Transparenz über die Zukunft von Los Rodeos verlangt


Im Zusammenhang mit dem langfristigen Aktionsplan der Zone

Eine Abordnung der Stadtverwaltung von La Laguna unter Führung des alten und neuen Bürgermeisters Fernando Clavijo, traf kürzlich mit den Vertretern des staatlichen Unternehmens für Flugverkehr und Flughafenverwaltung AENA, zusammen.

Die Vertreter der Stadt wollten endlich nähere Einzelheiten über die Erweiterung des Flughafens Los Rodeos erfahren.

Während des Treffens verlangte Clavijo, dass auch Vertreter der verschiedenen Bürgerverbände über geplante Projekte informiert werden und völlige Transparenz gegenüber der Stadtverwaltung, dem Cabildo und der kanarische Regierung herrsche, wenn es um den langfristigen Aktionsplan von Los Rodeos geht und die möglicherweise anstehenden Änderungen.

Bürgermeister Calvijo erhielt die feste Zusage von AENA, dass er in den nächsten Tagen die technischen Daten der durchgeführten Studien erhalten werde.

Juan Manuel Bethencourt, der neue Ressortchef für urbanistische Planung im Stadtrat von La Laguna, der ebenfalls bei der Besprechung anwesend war, erklärte vor der Presse, die Stadt warte bereits mehr als zwei Jahre auf den Entwurf für eine notwendige Änderung des Generalplans.

„Es scheint so, dass dieses Dokument endlich bekannt gemacht wird, damit die Stadtverwaltung ihre Bürger auch detailliert informieren kann. Betroffen sind vor allem die Bewohner der Stadtbezirke San Lázaro, El Coromoto und Camino de la Villa, die besorgt sind, dass eventuell weitere Enteignungen auf sie zukommen. Bethencourt, der gleichzeitig der Fraktionssprecher der kanarischen Koalition CC ist, unterstrich wiederholt, dass sein Ressort immer wieder darauf gedrängt habe, Informationen zu erhalten, damit die Stadt ihre Bewohner ihrerseits auf dem Laufenden halten kann, wenn es um Änderungen im sogenannten „Plan director“ geht.

„Bürgermeister Clavijo hat den Verantwortlichen von AENA die Zusagen förmlich abgerungen, einen Entwurf der Pläne noch vor Ende des Monats im Rathaus vorzulegen. Zeitgleich soll ein neues Treffen stattfinden, damit Meinungen ausgetauscht und Einsprüche oder Änderungsvorschläge weitergeleitet werden können“, sagte Bethencourt den Medien.




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