Abriss des Schwimmbads gefordert

Das Schwimmbad war einst Anziehungspunkt für Badegäste aus dem Norden und besonders in den Sommermonaten beliebt. 2010 lief der Vertrag mit dem damaligen Betreiber aus, und die Anlage wurde geschlossen. Da umfangreiche Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten nötig waren, wurde kein neuer Pächter gefunden. Erschwerend hinzu kamen die nicht sehr konkreten, aber doch vorhandenen Pläne des Küstenamtes, um an diesem Ort einen Strand anzulegen, wofür das Schwimmbad hätte abgerissen werden müssen. 2006 war gar die Rede von einem 250 Meter langen und 30 Meter breiten Strand, der für fünf Millionen Euro angelegt werden sollte. Nach über einem Jahrzehnt wurden aber weder die Strandpläne umgesetzt, noch ein Pächter gefunden. Foto: Moisés Pérez

Das Schwimmbad war einst Anziehungspunkt für Badegäste aus dem Norden und besonders in den Sommermonaten beliebt. 2010 lief der Vertrag mit dem damaligen Betreiber aus, und die Anlage wurde geschlossen. Da umfangreiche Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten nötig waren, wurde kein neuer Pächter gefunden. Erschwerend hinzu kamen die nicht sehr konkreten, aber doch vorhandenen Pläne des Küstenamtes, um an diesem Ort einen Strand anzulegen, wofür das Schwimmbad hätte abgerissen werden müssen. 2006 war gar die Rede von einem 250 Meter langen und 30 Meter breiten Strand, der für fünf Millionen Euro angelegt werden sollte. Nach über einem Jahrzehnt wurden aber weder die Strandpläne umgesetzt, noch ein Pächter gefunden. Foto: Moisés Pérez

Stadtverwaltung von San Juan de la Rambla ersucht die Regionalregierung, sich beim Küstenamt dafür einzusetzen

Teneriffa – Die Stadtverwaltung San Juan de la Rambla hat sich erneut mit der dringenden Bitte an die kanarische Regierung gewandt, sich beim ­spanischen Küstenamt dafür einzusetzen, dass das alte Schwimmbad im Küstenort Las Aguas endlich abgerissen wird.

Das Schwimmbecken und das zu der Anlage gehörende ­Gebäude wurden bereits 2010 wegen Einsturzgefahr geschlossen. Im vergangenen Jahr wurde bekannt gegeben, dass das spanische Küstenamt für den Abriss 1,7 Millionen Euro vorgesehen hat, doch seither ist nichts geschehen.

2017 hatte die damalige ­Bürgermeisterin, Fidela Velázquez, mitgeteilt, dass eine ­Reparatur und Instandsetzung des Schwimmbeckens und des dazugehörigen Gebäudes, in dem einst ein Restaurant, ­Umkleiden und Toiletten ­untergebracht waren, wegen des ruinösen Zustands nicht infrage käme. Die Brandung hat die Fundamente des direkt am Ufer gebauten Schwimmbads stark beschädigt, und die ­salzige Meeresluft hat ein Übriges ­getan. Verfallen und verrostet ist die Anlage zu einem Schandfleck in dem beschaulichen Küstenort verkommen.

Nun haben Mitglieder der Stadtverwaltung die Verantwortlichen bei der Regionalregierung ersucht, sich erneut für eine Beschleunigung des ­Abrissverfahrens einzusetzen.

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