20 gefährliche Kampfhunde beschlagnahmt


Die Polizei hat vor einigen Tagen eine Gruppe von etwa zwanzig gefährlichen Kampfhunden beschlagnahmt, die in Höhlen an den Seitenwänden des Barranco de Santos untergebracht waren und offenbar dort für illegale Hundekämpfe gehalten wurden.

Die Polizei, so heißt es, hatte bereits seit einigen Monaten Untersuchungen eingeleitet, weil der Verdacht bestand, dass sich in den Verschlägen Hunde befanden, die dort unter unzumutbaren Bedingungen untergebracht und von ihren Exkrementen umgeben waren.

Diese Umstände waren nach Ansicht der Sicherheitskräfte sowohl für die Gesundheit als auch für die Sicherheit der Anwohner eine Gefahr. Außerdem gingen sie davon aus, dass die Tiere für Hundekämpfe benutzt wurden, was schon seit vielen Jahren verboten ist. Dieser Verdacht verstärkte sich umso mehr, als sich die Tiere derart aggressiv verhielten, dass sie betäubt werden mussten, damit man sie in das städtische Tierheim bringen konnte. Die Besitzer, so heißt es im Polizeibericht, kamen in Abständen von zwei oder mehr Tagen, um die Tiere zu füttern.

Doch nicht in allen Höhlen, die sich in großer Zahl in den Wänden des Barrancos befinden, vegetierten Hunde. Auch Hühner und anderes Federvieh waren dort untergebracht und sogar ein Turmfalke saß in einem Käfig. Die primitiven Buden wurden allesamt versiegelt und sollen demnächst niedergerissen werden.




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