13 Festnahmen wegen Timesharing-Betrugs


Beamte der Nationalpolizei konnten in Zusammenarbeit mit Interpol im Süden Teneriffas dreizehn Personen verschiedener Nationalitäten festnehmen, die wegen mehrfachen Betrugs gesucht wurden.

Die Untersuchungen liefen bereits seit einem Jahr, nachdem mehrere Besitzer von Timesharing-Anteilen Anzeige erstattet hatten, nachdem sie beim Versuch, ihre Anteile zu verkaufen, von der Bande betrogen worden waren.

Die Nachforschungen ergaben, dass der modus operandi in allen Fällen identisch  war: Eine Firma stellte den Betrogenen einen lukrativen Verkauf ihrer Anteilswochen an Ferienanlagen in Aussicht wofür sie vorher jedoch einen gewissen Betrag an Gebühren und Provisionen überweisen sollten. Das Geschäft kam dann jedoch nie zustande, und die Vermittlungsfirma behielt die vorgestreckten Summen ein.

Die Komplexität der Zusammenhänge durch internationale Verflechtungen der verwickelten Firmen machten die Kooperation mit Interpol notwendig, wo die beschuldigte Bande bereits aus anderen EU-Ländern bekannt war.

Auf die Konten der Bande floss so im untersuchten Zeitraum eine Summe von rund  300.000 Euro, die immer sofort auf Konten in Steuerparadiesen überwiesen wurden um die Spuren zu verwischen.




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