Der Kampf gegen die Asche geht weiter

Ángel Víctor Torres (2.v.l. mit Leuchtweste) vor einem Haus im Ortsteil El Corazoncillo. Schubkarre für Schubkarre wird dort die Asche abgetragen. Foto: Efe

Ángel Víctor Torres (2.v.l. mit Leuchtweste) vor einem Haus im Ortsteil El Corazoncillo. Schubkarre für Schubkarre wird dort die Asche abgetragen. Foto: Efe

Präsident Torres besuchte den Ort Las Manchas, wo Hunderte Arbeiter gegen die Ascheberge kämpfen

La Palma – Asche und noch mehr Asche. In den betroffenen Gebieten im Südwesten La Palmas kämpfen Arbeiter weiter in Gruppen gegen die Ascheberge an, die sich in der Nähe des Vulkans noch immer meterhoch türmen. Anfang Februar reiste der kanarische Präsident, Ángel Víctor Torres, in Begleitung des Delegierten der Zentralregierung, Anselmo Pestana, nach La Palma, um den Fortschritt der Arbeiten persönlich in Augenschein zu nehmen.

Zusammen mit dem Bürgermeister von El Paso, Sergio Rodríguez, besuchten sie den Ortsteil El Corazoncillo im Gebiet von Las Manchas, das besonders nahe an dem Vulkankegel liegt und während des Vulkanausbruchs von Tonnen von Asche buchstäblich verschüttet wurde. Dort unterhielt sich Torres mit den Mitgliedern eines der zahlreichen Arbeitertrupps, die teils mit Baumaschinen, teils mit Schaufeln und Schubkarren von Hand die Häuser aus den schwarzen Aschebergen befreien.

Torres und Pestana versicherten, dass sowohl die ­Regionalregierung als auch die ­Zentralregierung in Madrid weiterhin für den Wiederaufbau der Insel arbeiten werden „und sämtliche Maßnahmen ergreifen werden, die dafür notwendig sind“.

„Heute haben wir hier gesehen, wie die Einsatzkräfte arbeiten und welch großen Dienst sie leisten, denn es scheint sehr schwer, diese Menge an Asche zu beseitigen, die zum Teil ganze Häuser bedeckt und mehrere Meter hoch ist“, erklärte Torres und erinnerte daran, dass der außerordentliche Beschäftigungsplan für La Palma mit 63 Millionen Euro dotiert ist, was mehr sei, als für den Beschäftigungsplan der gesamten Region vorgesehen ist.

Fast 700 Mitarbeiter sind in den von Asche bedeckten Gebieten im Einsatz, um sie freizuräumen. Hinzu kommen freiwillige Helfer und die Besitzer der Häuser, die selbst mit anpacken.

Der Präsident der kanarischen Regierung und der Delegierte der spanischen Regierung besuchen die Gegenden mit sehr viel Asche.
Der Präsident der kanarischen Regierung und der Delegierte der spanischen Regierung besuchen die Gegenden mit sehr viel Asche.

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