Bauauftrag für Schiffsanleger erteilt

Der Ausbau eines unbefestigten Weges zu einer Straße, die nun La Bombilla und Puerto Naos mit Las Manchas de Abajo verbindet, erfolgte in Rekordzeit. Foto: efe

Der Ausbau eines unbefestigten Weges zu einer Straße, die nun La Bombilla und Puerto Naos mit Las Manchas de Abajo verbindet, erfolgte in Rekordzeit. Foto: efe

Tazacorte und Puerto Naos werden damit auf dem Seeweg verbunden

La Palma – Die kanarische Regierung hat den Bau einer Landungsbrücke in Puerto Naos in Auftrag gegeben. Das Bauunternehmen Dragados SA wurde aufgrund der Dringlichkeit damit beauftragt, umgehend mit den Bauarbeiten zu beginnen, die spätestens in sechs Monaten abgeschlossen sein sollen, damit die Anlegestelle im Sommer genutzt werden kann. Diese neue Infrastruktur für Schiffe soll es ermöglichen, Personen und Fahrzeuge vom Hafen von Tazacorte nach Puerto Naos zu befördern, nachdem die Lava des Vulkans die bisherige Verbindungsstraße zerstört hat und ein unüberwindbares Hindernis darstellt.

Aktuell ist die einzige Zufahrtsmöglichkeit auf dem Landweg für Anwohner von Puerto Naos und Bauern des Küstenortes ein langer, anderthalbstündiger Umweg, bei dem die halbe Insel über die Südseite umrundet werden muss.

Die neue Anlegestelle wird in dem Gebiet von Punta del Negro beim Strand La Bombilla gebaut, nur einen Kilometer von Puerto Naos entfernt. Von dort aus sollen Anwohner, Landarbeiter und Bauern, die mit dem Schiff von Tazacorte kommen, schnell zu ihren Häusern und Fincas gelangen.

Der Bau des Anlegers, der aus einer 40 Meter langen und sechs Meter breiten Mole mit einer Rampe bestehen wird, soll 1,5 Millionen Euro kosten. Die Seeverbindung mit dem Küstenort, der südlich des Lavastroms liegt, soll die Zeit überbrücken, die es dauern wird, bis eine neue Verbindungsstraße gebaut ist.

Straße zwischen Las Manchas und Puerto Naos für den Verkehr freigegeben

Sebastián Franquis, Leiter der regionalen Baubehörde, nahm am 17. Januar erfreut die Eröffnung der neuen Verbindungsstraße zwischen Puerto Naos und Las Manchas vor. Der Ausbau des zuvor unbefestigten Weges zu einer sicheren Straße sei in Rekordzeit erfolgt, stellte er fest. In 27 Arbeitstagen sei die 2,3 Kilometer lange Strecke mit zwei je dreieinhalb Meter breiten Fahrspuren ausgebaut worden. Sie verbindet nun die Straße von Puerto Naos (LP-213) mit der von Las Manchas (LP-211), die beide von der Lava des ­Vulkans unterbrochen wurden und ermöglicht eine sichere Verkehrsverbindung mit der LP-2.

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