85 neue Fertighäuser für die Opfer des Vulkans

Cabildo-Präsident Mariano Hernández Zapata (2.v.l.), der Leiter des Ressorts für öffentliches Bauwesen und Wohnungsbau bei der kanarischen Regierung, Sebastián Franquis (M.), und die Bürgermeister der zerstörten Gemeinden Tazacorte, Los Llanos de Aridane und El Paso besichtigen die Fertighäuser. Foto: gobcan

Cabildo-Präsident Mariano Hernández Zapata (2.v.l.), der Leiter des Ressorts für öffentliches Bauwesen und Wohnungsbau bei der kanarischen Regierung, Sebastián Franquis (M.), und die Bürgermeister der zerstörten Gemeinden Tazacorte, Los Llanos de Aridane und El Paso besichtigen die Fertighäuser. Foto: gobcan

Der Wiederaufbau auf La Palma geht weiter

La Palma – Der Vulkan Cumbre Vieja hat große Schäden auf der Insel angerichtet, doch die Palmeros werden nicht im Stich gelassen. Der Leiter des Ressorts für öffentliches Bauwesen und Wohnungsbau bei der kanarischen Regierung, Sebastián Franquis, kündigte an, dass die Regionalregierung 85 weitere Fertighäuser für Familien erworben hat, die ihre Häuser beim Ausbruch des Vulkans verloren haben. Die Häuser werden Ende Januar auf La Palma eintreffen und in der Gemeinde Los Llanos de Aridane errichtet werden.

Diese neue Sendung kommt zu den Häusern hinzu, die in den letzten Monaten erworben wurden, um die Vulkanopfer unterzubringen. Die vor zwei Monaten eingeleitete Übergangsphase, die sich auf die vorübergehende Unterbringung aller Familien konzentriert, die ihr Zuhause durch den Vulkanausbruch verloren haben, soll vor dem Sommer abgeschlossen sein. „Dank der Maßnahmen, die wir durchgeführt haben, werden wir den Familien in den nächsten vier Monaten etwa 300 Wohnungen zur Verfügung stellen können“, erklärte Franquis. Das Cabildo wird prüfen, ob weitere Häuser benötigt werden. Sollte dies der Fall sein, wird entschieden, ob erneut Fertighäuser erworben werden oder ob es Häuser auf dem Markt zu kaufen gibt. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir keine Häuser kaufen werden, die nicht in den zerstörten Gemeinden liegen, weil die betroffenen Familien nicht außerhalb der drei Gemeinden leben wollen“, so Franquis. Die Fertighäuser sind vom sogenannten Containertyp und können leicht transportiert und gestapelt werden. Die Gemeinde hat bereits mit der Vorbereitung des ausgewählten Grundstücks begonnen, um Ende des Monats mit dem Bau der Fertighäuser zu beginnen. Die Häuser werden entweder 45 qm groß sein und zwei Schlafzimmer haben oder sie sind 60 qm groß mit drei Schlafzimmern. Alle sind mit einer Küche und Bad ausgestattet.

Cabildo-Präsident Mariano Hernández Zapata (2.v.l.), der Leiter des Ressorts für öffentliches Bauwesen und Wohnungsbau bei der kanarischen Regierung, Sebastián Franquis (M.), und die Bürgermeister der zerstörten Gemeinden Tazacorte, Los Llanos de Aridane und El Paso besichtigen die Fertighäuser, die zügig errichtet werden. Fotos: gobcan und efe
Die Fertighäuser werden zügig errichtet. Foto: Efe

Starke Unterstützung des kanarischen ­Wohnungsbauamtes

Die neue Sendung wird zu den 104 bereits gebauten Wohnungen hinzukommen, die über das kanarische Wohnungsbauamt erworben und seit Dezember an obdachlos gewordene Familien übergeben wurden. In den nächsten Wochen werden die noch verfügbaren Häuser in Tazacorte und in Los Llanos de Aridane übergeben. Zusätzlich zu diesen bereits gebauten Wohnungen wurden vom kanarischen Wohnungsbauamt 35 vorgefertigte Fertighäuser erworben, von denen die ersten fünf bereits in Los Llanos de Aridane errichtet werden. Die restlichen 30 werden ab Ende Januar in der Gemeinde El Paso aufgestellt. Zusätzlich zu diesen Fertig- häusern werden weitere unbewohnte Wohnungen aus dem öffentlichen Wohnungsbestand des kanarischen Wohnungsbauamtes auf der Insel für diese Notlage zur Verfügung gestellt.

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