Wasserversorgung vorerst gesichert


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Fast alle Staubecken sind randvoll

Die reichen Niederschläge Anfang März haben die Wasservorräte La Gomeras aufgefüllt, sodass fast alle Staubecken randvoll sind. Wie aus dem Cabildo mitgeteilt wurde, ist der Wasserbedarf der Haushalte und der Landwirtschaft vorerst gesichert. Dennoch wird um einen sparsamen Umgang gebeten.

Die Staubecken der Inseln verfügen zusammen über ein Fassungsvermögen von fünf Millionen Kubikmetern. „La Gomera hat, ebenso wie die anderen Kanareninseln, ein trockenes Klima. Deshalb müssen wir trotz der guten Aussichten und Daten achtsam sein“, mahnt Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo.

Die größten Wasserbecken der Insel sind Chejelipes, Mulagua, Amalagüigue und La Encantadora, die derzeit zusammen etwa drei Millionen Kubikmeter fassen. Allein das Staubecken von Amalagüigue in der Gemeinde Agulo fasst 930.000 Kubikmeter.

Nach Auskunft des Cabildos von La Gomera sind die Wasserbecken Palacios, Izcagüe, Chejelipes und Cabecita infolge der letzten starken Regenfälle zu 100 Prozent gefüllt, während die Becken Amalagüigue, La Palmita, La Encantadora und Garabato zu immerhin 90 Prozent des Fassungsvermögens gefüllt sind. Die Becken Acanabre, Liria, Mulagua und La Quintana können noch Wasser aufnehmen, da sie nur zu 50 bis 60 Prozent gefüllt sind.




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