Waldbrandvorsorge auf La Gomera


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785.000 Euro stehen zur Verfügung

Laut einer Pressemitteilung des Cabidos von La Gomera haben die Europäische Union und die Inselregierung 785.000 Euro zur Brandverhütung und -bekämpfung für diesen Sommer beiseite gelegt, um die natürlichen Schätze der Insel vor verheerenden Feuern zu schützen.

Es wurde ein umfangreicher Maßnahmenplan aufgestellt und La Gomera will bestens vorbereitet sein.

Anfang Juni wird mit dem Ausputzen der Bäume und der Säuberung, insbesondere des Barranco de Aguaoscura, begonnen. Ab dem 1. Juli und bis Oktober werden Überwachungs- und Löschbrigaden, bestehend jeweils aus neun Personen, die Insel kontrollieren, um im Ernstfall sofort eingreifen zu können. Auch werden ständig Führer spezieller Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stehen und feste Horchposten eingerichtet.

Die Inselregierung ist darauf bedacht alles zu tun, um einen Brand in der Hitze des Hochsommers zu verhindern, bzw. einen solchen sofort und effektiv bekämpfen zu können.

Es soll nicht wieder zu einem Brand wie dem vom 28. August 2010 kommen. An jenem Tag war im Gebiet von Tazo und Cubaba in Vallerhermoso ein Feuer ausgebrochen, dass aufgrund der anhaltenden Hitze erst fünf Tage später für komplett gelöscht erklärt werden konnte. Die Flammen verwüsteten etwa 80 Hektar Agrarland und Palmenhaine. Bis zu vier Löschhubschrauber und Brandbekämpfungseinheiten des Cabildos waren im Einsatz. Rund 90 Anwohner mussten evakuiert werden, weil das Feuer drohte, auf ihre Häuser überzugreifen, was schließlich aber durch die gute Arbeit der Löschkräfte verhindert werden konnte.




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