Strandverbot wegen Ölflecken


© EFE

In San Sebastián de La Gomera

Nachdem am Strand von San Sebastián de La Gomera mehrere Dutzend toter Fische an Land geschwemmt wurden, ordnete das Gesundheitsamt die vorläufige Absperrung des Strandes und ein Badeverbot an.

Am 11. Mai wurden entsprechende Schilder angebracht und die Polizei informierte die zum Teil ahnungslosen Strandbesucher.

Obwohl von der Stadtverwaltung anfänglich eine Verseuchung des Strandes mit Dieselöl bestritten wurde, musste nach dem Auftau-   chen weiterer toter Fische schließlich „eine mögliche Verschmutzung durch Treibstoff“ eingeräumt werden.

Die toten Fische trieben in Schlammpfützen, die sich am Strand an der Stelle gebildet hatten, an der der Barranco in die Bucht mündet. Die Naturschutzeinheit der Guardia Civil nahm Wasserproben für eine Laboranalyse, obwohl der Ursprung der Verschmutzung fast eindeutig war. Ein starker Geruch nach Dieselöl lieferte klare Hinweise. Die Quelle der Verschmutzung wurde nicht bekannt.

Mit einem Bagger schaufelte man einen bis zu 20 Meter breiten Abflussgraben frei damit das verseuchte Wasser abfließen konnte.




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