Mehr Kreuzfahrtschiffe für Valle Gran Rey


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Sozialist fordert Abschluss der Bauarbeiten am Hafen von Vueltas

In Valle Gran Rey soll es mit der Wirtschaft wieder bergauf gehen und zwar mithilfe der Kreuzfahrttouristen, die La Gomera unter allen Kanarischen Inseln am meisten schätzen, wie das Tourismusressort bereits vor einem Jahr ermittelte.

Julio Cruz, Sprecher der Sozialisten im Regionalparlament, verfolgt genau diese Absicht und reichte dieser Tage mehrere Anträge im Abgeordnetenhaus ein, um die Regionalregierung zur Stellungnahme über die Fertigstellung der Kreuzfahrtmole von Vueltas zu bewegen. Laut Cruz müssten noch diverse Arbeiten vorgenommen werden, um ein bequemes und sicheres Manövrieren der Ozeanriesen zu garantieren und den einzigen der Region gehörenden Hafen – die restlichen kanarischen Häfen unterstehen der staatlichen Hafenbehörde  – für Kreuzfahrtanbieter attraktiver zu machen. So verfügt der in den 80er-Jahren gebaute und 2005 erweiterte Hafen von Vueltas über eine 250 m lange, nie fertiggestellte Mole.

Der Sozialist drängt nun auf eine unverzügliche Antwort und ein baldiges Handeln der Regionalregierung, um den Tourismus ins Tal zu locken, die Wirtschaft anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit abzubauen. Darüber hinaus hofft Cruz auf eine baldige Wiederaufnahme der Fährverbindung Valle Gran Rey – Playa Santiago – San Sebastián – Los Cristianos (das Wochenblatt berichtete), welche die Wiederbelebung der Gegend weiter unterstützen würde.

Doch trotz nicht fertiggestellter Mole sind die Kreuzfahrtanbieter offensichtlich sehr am Ziel Valle Gran Rey interessiert, denn am 28. November legte zum ersten Mal seit 2008 wieder ein Kreuzfahrtschiff – die Braemar von Fred. Olsen Cruise – im Hafen von Vueltas an. Für Dezember sind zwei bis drei weitere Schiffsbesuche vorgesehen. 

Ebenfalls am 28. Dezember wurde bekannt, dass in Kürze die Kreuzfahrtmole im Hafen von San Sebastián von 310 auf 360 m verlängert wird. Bei einer Wassertiefe von 18 m wird der Hafen laut Pedro Rodríguez Zaragoza, Präsident der Hafenbehörde, dann jedes noch so große Kreuzfahrtschiff empfangen können.




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