La Gomera ist trotzdem unverändert schön!


Urlauber-Highlights blieben größtenteils verschont

Zwar mussten einige Urlauber vorzeitig abreisen und auch Reservierungen wurden storniert, doch wollen die touristischen Unternehmer La Gomeras nicht die Flinte ins Korn werfen sondern vielmehr ihre Gäste davon überzeugen, dass die meisten Inselschönheiten von den Bränden verschont geblieben sind.

Während Jorge Marichal, Präsident des Hotelverbandes Ashotel, erklärte, 80% der Hotelreservierungen in Valle Gran Rey seien storniert worden, wiegelte Fernando Méndez, Leiter von La Gomeras Tourismusamt, im Gespräch mit der Zeitung Diario de Avisos ab. Er gab an, die Hoteliers hätten ihm gegenüber nicht derart hohe Daten genannt. Laut Méndez würden Bevölkerung und Unternehmer vielmehr alles daran setzen, die Touristen zum Kommen zu bewegen, und zwar mit folgenden treffenden Argumenten:

Die Inselschönheiten sind größtenteils von den Bränden verschont geblieben. Rund 75% der Fläche des Nationalparks Garajonay ist vollkommen intakt und gerade die Lieblingsorte der Urlauber wie Alto de Garajonay, El Cedro und Epina sind nicht betroffen. Von 600 km Wanderwegen sind nur 175 km unpassierbar; Gebiete wie Hermigua, Agulo, Vallerhermoso, Alojera, Aruro oder Las Hayas können problemlos zu Fuß erreicht werden. Die Flammen blieben den Küstengebieten wie San Sebastián, El Cabrito oder Valle Gran Rey ganz fern. Und auch der Dienstleistungsbereich funktioniert reibungslos.




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