Bewässerung gesichert


Die nächsten drei Jahre müssen sich kanarische Landwirte im Hinblick auf Wassermangel keine Sorgen machen

Die jüngsten Regenfälle haben auf La Gomera die Grundwasserressourcen deutlich verbessert und auch die Staubecken der Insel sind so weit gefüllt, dass Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo davon spricht, dass die Bewässerung der Landwirtschaft für die nächsten drei Jahre gesichert ist.

Dennoch rief Curbelo zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen auf. Wie der Cabildo-Chef weiter mitteilte, sind die Süßwasserreserven auf der Inseln durch den reichlichen Regen auf über fünf Millionen Kubikmeter angestiegen. „Es war kein sintflutartiger Regen, aber doch so reichlich, dass sogar unser größtes Staubecken bei Agulo, das ein Fassungsvermögen von 1,2 Millionen Kubikmetern hat, praktisch randvoll ist“, berichtete er und fügte hinzu, dies sei die „freundliche Seite“ des Unwetters.

Auch auf La Gomera hatten die schweren Regenfälle am 17. und 18. Februar erneut Schäden angerichtet. Der Seeverkehr zur Kolumbusinsel musste eingestellt werden, Schulen wurden geschlossen, zahlreiche Straßen waren durch Steinschläge unpassierbar und der starke Wind richtete Schäden an verschiedenen Infrastrukturen an.

Volle Staubecken auch auf Gran Canaria

Wer sagt, dass Gran Canaria eine trockene Insel ist? Zumindest hat sich das nach den starken Niederschlägen im Januar und Februar geändert. Wie das Cabildo mitteilte, sind auch die Staubecken Gran Canarias durch den vielen Regen gut gefüllt. Von den insgesamt 26 Staubecken auf der Insel sind 15 bereits zu 100 % gefüllt, vier sind über halbvoll und die sieben restlichen sind zu weniger als der Hälfte gefüllt. Die gesamten Wasserreserven betragen derzeit 33 Millionen Kubikmeter, während das Fassungsvermögen aller Staubecken der Insel zusammen 61,8 Millionen Kubikmeter ausmacht.




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