Verdacht gegen José Manuel Soria erhärtet sich


Gegen den kanarischen Vizeregierungschef wird wegen Bestechlichkeit ermittelt

Die Schlinge der Justiz wird für den kanarischen Vizeregierungschef José Manuel Soria immer enger. Im Rahmen der Ermittlungen im sogenannten „Caso Salmón“ überprüft die Kriminalpolizei derzeit die rund 14 Bankkonten, die Soria und seine Frau María del Carmen Benítez bei verschiedenen Kreditinstituten unterhalten.

Diese Ermittlungen sollen Aufschluss darüber geben, ob der regionale PP-Politiker wäh­rend seiner Amtszeit als Cabildo-Präsident Gran Canarias dem inzwischen verstorbenen norwegischen Unternehmer Björn Lyng verschiedene „Freundschaftsdiens­te“ erwiesen hat. Es liegt der dringende Verdacht vor, dass sich Soria diese Dienste unter anderem durch Gratis-Urlaube in dessen Touristik-Anlage Anfi del Mar sowie eine bezahlten Luxusreise nach Österreich und Norwegen hat vergüten lassen.




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