Tod im „Land der Verheißung“


© EFE

Ein Bootsflüchtling stirbt nach der Ankunft auf Gran Canaria

Die Strapazen der Überfahrt haben wieder einen afrikanischen Immigranten das Leben gekostet. Das Flüchtlingsboot mit 62 Insassen erreichte am späten Abend des 26. Juni den Hafen in Arguineguín. Die Rettungskräfte stellten schnell fest, dass die meisten Männer äußerst geschwächt waren.

Unterzucker, Dehydrierung und Unterkühlung waren die häufigsten Symptome. Trotz einer umgehenden Behandlung und längeren Reanimierungsversuchen starb einer der Bootsinsassen kurze Zeit nach der Ankunft im Hafen.

Unterdessen verkündete Frontex-Direktor Gil Arias Fernández, dass etwa 40% der Flüchtlingsboote von den europäischen Grenzschützern rechtzeitig abgefangen werden. In den bevorstehenden Sommermonaten rechnet Fernández mit einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingsbooten, „doch nicht so dramatisch wie letztes Jahr“. 




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.