Sorge um Finanzierung der Zugstrecke auf Gran Canaria


Mindestens 12 Millionen Euro sind für die erste Phase nötig

Krise hin oder her, auf Gran Canaria wird alles daran gesetzt, die Finanzierung der auf der Insel geplanten Zugstrecke sicherzustellen. Mindestens zwölf Millionen Euro benötigt die Inselverwaltung, wenn sie ihr selbst gestecktes Ziel erreichen will, noch vor März nächsten Jahres die Ausschreibung des Projektentwurfes durchzuführen.

Erste mögliche Geldgeber sind die Regional- und die Zentralregierung, mit denen bereits diesbezüglich der Kontakt aufgenommen wurde. Die kanarische Regierung soll zumindest bereits verbal ihre Zustimmung erteilt haben.

In Madrid hielt man sich zwar mit konkreten Versprechungen noch zurück. Die Ministerin für Infrastrukturen und Transportwesen, Magdalena Álvarez, soll sich jedoch äu­ßerst wohlwollend gezeigt haben.

Die Pläne sehen vor, die Inselhauptstadt Las Palmas per Zug mit den Touristikgebieten im Süden zu verbinden. Für die Durchführung des Plans ist nach ersten Schätzungen mit Kosten von mindestens einer Milliarde Euro zu rechnen.

Wenn alles nach Plan läuft, könnte mit der Ausschreibung der eigentlichen Bauarbeiten an der Zugstrecke im zweiten Halbjahr 2010 gerechnet werden.




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