Simulierte Notlandung in Telde


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Rettungskräfte üben den Ernstfall

Bei der jährlich vom Luftrettungsdienst (SAR) organisierten Katastrophenübung wurde im Mai die Notlandung eines Passagierflugzeugs im Gemeindegebiet von Telde simuliert.

Die Katastrophe wurde in allen Einzelheiten nachgestellt. Nach dem „Unglück“ alarmierte zunächst der Notruf alle Rettungseinheiten. Die Mitarbeiter des kanarischen Rettungsdienstes (SUC) eilten mit einem Rettungshubschrauber, sechs Krankenwagen und zwei Einsatzleitungswagen an die Unglücksstelle, das Rote Kreuz und der Zivilschutz schickten 16 Krankenwagen und eine große Anzahl Freiwilliger. Vor Ort wurden die Einsatzleitung und ein mobiles Krankenhaus installiert, in dem die Verletzten in erstversorgt worden sind. Je nach Schwere der Verletzungen wurden sie dann per Krankenwagen ins Gesundheitszentrum von El Calero oder per Hubschrauber zum Universitätskrankenhaus Doctor Negrín transportiert. Die Einsatzleitung vor Ort stand in ständigem Kontakt mit dem in der Notrufzentrale versammelten Krisenstab. Die Rettungsaktion verlief reibungslos.

Bei dem simulierten Flugzeugunglück kam für 18 Passagiere jede Hilfe zu spät, es gab 29 Schwer- und neun Leichtverletzte.




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