Schwerverletzter 14 Stunden nach Verkehrsunfall im Gebüsch gefunden


Zwei weitere Personen wurden umgehend geborgen

An der Avenida Marítima in Las Palmas ereignete sich am 11. November ein schwerer Verkehrsunfall mit tragischen Folgen.

Gegen vier Uhr morgens verlor der Fahrer eines Pkws die Kontrolle über das Fahrzeug, das gegen die Leitplanke prallte und sich infolge überhöhter Geschwindgkeit zweimal überschlug und auf der Gegenfahrbahn liegen blieb. Die Rettungskräfte versorgten und bargen zwei Schwerverletzte, doch niemand wurde gewahr, dass noch eine dritte Person in dem Fahrzeug war.

Erst 14 Stunden später wurde der 29-jährige schwerverletzte Francisco P.A. im einem Gebüsch nahe der Hauptverkehrsstraße von Familienangehörigen gefunden. Nachdem sie von dem Unfall erfahren hatten und Francisco nicht nach Hause kam, hatten sie sich zur Unfallstelle begeben. Francisco starb wenige Stunden später im Krankenhaus.

Ob sich der junge Mann aus eigener Kraft in das Gebüsch schleppte, oder aus dem Wagen heraus bis dort geschleudert wurde, soll nun durch eine Untersuchung geklärt werden. Die Eltern des Verunglückten sind empört darüber, dass nicht festgestellt wurde, dass in dem Fahrzeug mehr als zwei Personen saßen, und dass ihr Sohn 14 Stunden lang im Regen in einem Gebüsch mit dem Tode gerungen hat.




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