Schiff mit 600 kg Kokain aufgebracht


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Sieben Verdächtige wurden verhaftet

Die Drogenfahndung hat erneut zugeschlagen. Zwischen den Azoren und Madeira haben Beamte an Bord des Patrouillenschiffes „Fulmar“ der Nationalpolizei ein unter britischer Flagge fahrendes Segelboot aufgebracht, das 600 kg Kokain an Bord hatte.

Seit November waren die Fahnder den Drogenschmugglern auf der Spur, die Rauschgift von Süd-amerika mit Segeljachten nach Spanien brachten. Die Polizei folgte der Spur des Seglers „Lazy bones“ von der spanischen Küste aus bis in die Karibik, wo in der Nähe von Antigua die Droge von einem anderen Boot umgeladen wurde. Auf dem Rückweg nach Spanien wurde der Bande dann das Handwerk gelegt. 

Anfang Januar wurden an Bord der „Lazy bones“ drei Personen – ein Spanier, ein Franzose und ein Italiener – festgenommen und das Boot in den Hafen von Las Palmas geschleppt, wo die Polizisten mehrere Säcke mit insgesamt 600 Päck­chen von je einem Kilo Kokain entluden. Im Zusammenhang mit dieser Polizeiaktion wurden in Madrid mehrere Hausdurchsuchungen vorgenommen und vier weitere Personen verhaftet, die für die Logistik des Rauschgifthandels zuständig waren; zwei Kolumbianer, ein Dominikaner und ein Venezolaner. In den Wohnungen der Verhafteten wurden beachtliche Bargeldbeträge sowie eindeutige Hinweise auf eine Verwicklung in den Drogenhandel sowie mehrere Computer sichergestellt.




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