Regatta der Spaßsegler


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21. Ozeanregatta ARC aus der Bucht von Las Palmas de Gran Canaria gestartet

Wenn sich die Segelsaison im Mittelmeer und Nordeuropa dem Ende zuneigt, bereiten sich alljährlich Hunderte von Schiffen auf die Reise über den großen Teich vor. Etwa 2.700 Seemeilen liegen zwischen Las Palmas de Gran Canaria und dem Karibikhafen in der Bucht von Rodney auf der Insel Santa Lucía. Eine enorme Herausforderung für die Teilnehmer – viele davon Amateure – der 21. Ozeanregatta ARC, der „Atlantic Rally for Cruisers“, die am 26. November gestartet ist.

Der „World Cruising Club“, Veranstalter dieses internationalen Sportevents bedauerte, dass in letzter Minute acht Boote absagen mussten und somit doch kein neuer Teilnahmerekord aufgestellt werden konnte. Im Jahr 1999 lag die Rekordteilnahme bei 235 Booten. Immerhin nehmen dieses Jahr wieder 226 Boote aus 27 Ländern teil.

Die ARC, die über die Jahre zu einem festen Bestandteil des internationalen Segelkalenders geworden ist, hat im Vergleich zu anderen Regatten ein besonderes Flair. Sie wurde als „Spaßregatta“ ins Leben gerufen, an der sowohl erfahrene Segler als auch Anfänger teilnehmen können, für die es ihr erster Hochseetörn ist. Im Laufe der Jahre haben sich viele Freundschaften unter den Teilnehmern gebildet. Zwar steht der Spaßfaktor bei der ARC weiterhin im Vordergrund, doch wem der Sinn nach einem echten Rennen steht, der kann sich mit anderen erfahrenen Seglern bei der ARC messen. Teilnehmer der Regattagruppe stellen allerdings nur knapp 15% der Flotte, denn der Großteil der Boote startet nach wie vor in der Cruising Division, bei der begrenzter Motoreinsatz erlaubt ist.

Die Atlantiküberquerung dauert im Schnitt drei Wochen, so dass die Teilnehmer der ARC 2006 kurz vor Weihnachten in der Karibik erwartet werden.




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