Neue Seniorenresidenz für die Hauptstadt

Cabildo-Präsident Antonio Morales (M.) stellte das Projekt zusammen mit Bürgermeister Augusto Hidalgo und der Stadträtin für Sozialwesen, Isabel Mena, vor. Foto: Cabildo Gran Canaria

Cabildo-Präsident Antonio Morales (M.) stellte das Projekt zusammen mit Bürgermeister Augusto Hidalgo und der Stadträtin für Sozialwesen, Isabel Mena, vor. Foto: Cabildo Gran Canaria

Das Pflegeheim San Francisco de Paula wird 50 Plätze haben und soll 2022 fertiggestellt sein

Gran Canaria – Das Cabildo von Gran Canaria hat das Projekt einer neuen Seniorenresidenz in Las Palmas de Gran Canaria vorgestellt, die 50 Heimplätze für pflegebedürftige Menschen bieten wird. Das Heim wird auf einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Grundstück errichtet werden. Diese neue Pflegeeinrichtung wird eine bebaute Gesamtfläche von 5.438,72 qm haben, und für den Bau sind 8,9 Millionen Euro vorgesehen.
Cabildo-Präsident Antonio Morales stellte die Pläne vor und kündigte an, dass die Grundsteinlegung im September erfolgen werde und das Gebäude Ende 2022 eingeweiht werden soll. Die Frist für die Fertigstellung der Arbeiten beträgt 18 Monate.

Antonio Morales wies außerdem darauf hin, dass die neue Seniorenresidenz Teil des zweiten Plans für Gesundheits- und Sozialinfrastruktur des Cabildos von Gran Canaria ist, der eine Investition von rund 100 Millionen Euro zur Schaffung von weiteren 1.543 Heimplätzen vorsieht. Las Palmas‘ Bürgermeister Augusto Hidalgo betonte seinerseits, dass sich die neue Seniorenresidenz perfekt in die städtische Umgebung einfügen werde und dass dem Cabildo weitere Grundstücke zur Verfügung stehen werden, damit die Investitionen in die Schaffung von Einrichtungen für die Betreuung von Pflegebedürftigen fortgesetzt werden können.

Die Stadträtin für Soziales, Isabel Mena, erklärte, dass der Bau der Seniorenresidenz in Las Palmas de Gran Canaria besondere Bedeutung habe, da in der Hauptstadt die Warteliste auf einen Heimplatz besonders lang sei. Das neue Pflegeheim werde es ermöglichen, dass viele betagte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ihre Heimatstadt nicht verlassen müssen, um betreut zu werden.

Die Seniorenresidenz wird verschiedene Bereiche haben: drei Wohnmodule, den Eingangsbereich sowie Gemeinschaftsräume. Man möchte die Qualität der Betreuung der Bewohner steigern, die Anzahl der zu behandelnden Personen pro Einheit reduzieren und die Bedingungen des Zusammenlebens verbessern. Das Heim wird über einen Parkplatz mit 16 Stellplätzen verfügen und mit einer Fotovoltaik-Anlage sowie mit Geräten mit Energieeffizienzklasse A ausgestattet.

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