Mit dem Hammer erschlagen


Mord auf Gran Canaria

In den frühen Morgenstunden des 13. Oktober ereignete sich in Las Palmas ein brutaler Mord. In einer Wohnung an der Avenida Primero de Mayo wurde ein 62-jähriger Rentner getötet.

Als mutmaßlicher Täter gilt sein Neffe, der die Tat wenige Stunden später gestand. Am Tatort fanden die Ermittler ein Taschenmesser und einen Hammer, mit dem der Mann vermutlich durch mehrere Schläge auf den Kopf getötet wurde. Nachbarn hatten Geschrei und dumpfe Schläge gehört und daraufhin die Polizei benachrichtigt.

Der 62-jährige Mann, der seit 40 Jahren die Wohnung in der Avenida Primero de Mayo bewohnte und von den Anwohnern als ruhiger und sympathischer Nachbar bezeichnet wurde, hatte seit einiger Zeit seine Nichte Lourdes (um die 30) und seinen Neffen Juan (etwas jünger) zu sich genommen, wobei er angeblich den Unterhalt dieser Wohngemeinschaft größtenteils selbst finanzierte.

 Nachbarn sagten aus, dass Juan regelmäßig zuviel Alkohol getrunken habe. Nach dem Geständnis der Tat soll der junge Mann den Polizisten gegenüber immer wieder beteuert haben: „Ich musste mich doch verteidigen“. Die Schwester des mutmaßlichen Mörders gab an, geschlafen und nichts gehört zu haben.




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