Max von Sydow und Federico Luppi mit Ehrenpreisen ausgezeichnet


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Vom 24. März bis 1. April fand in Las Palmas das 7. Internationale Filmfestival statt

Das Internationale Filmfestival von Las Palmas de Gran Canaria, das am 1. April mit einer festlichen Veranstaltung im Alfredo Kraus-Auditorium zu Ende ging, hatte auch dieses Jahr wieder berühmte Gäste vorzuweisen. Während in verschiedenen Kinosälen rund um die Hauptstadt Gran Canarias hunderte von Filmen – viele davon erstmals in Spanien – über die Leinwand flimmerten, gaben sich Stars aus der Filmszene bei den Eröffnungs- und Schlussgalas auf der Bühne des Auditoriums ein Stelldichein.

Neben zahlreichen spanischen Filmstars, wie z. B. Imanol Arias, der mit Kollegin Ana Duato die Eröffnungsgala moderierte, oder José Sacristán und Juanjo Puigcorbé, erschienen in Las Palmas auch zwei Größen der internationalen Filmszene. Der schwedische Schauspieler Max von Sydow und der Argentinier Federico Luppi wurden mit einem Ehrenpreis des Festivals auszgezeichnet.

Max von Sydow, der mit dem berühmten Igmar Bergman elf international anerkannte Filme drehte, darunter „Das Siebente Siegel“ (1956), „Die Stunde des Wolfs“ (1966) und „Schande“ (1969), übernahm im Laufe seiner Karriere die verschiedensten Rollen. Die Liste der Filme, in denen er mitwirkte, scheint unendlich zu sein. Berühmte Hollywood-Streifen, in denen er mitspielte, sind „Der Exorzist“ (1973), „Die drei Tage des Condors“ (1974) oder Filme jüngeren Datums wie „Schnee, der auf Zedern fällt“ (2000) und „Minority Report“ (2002).

Der Argentinier Federico Luppi gilt als einer der bekanntesten Schauspieler seines Landes. Mit dem Ehrenpreis in den Händen bedankte er sich für diese Auszeichnung und drückte seine Freude darüber aus, Max von Sydow bei dieser Gelegenheit kennenzulernen. Luppi kündigte übrigens an, demnächst einen Film auf Gran Canaria zu drehen. Die schwarze Komödie mit dem Titel „Que parezca un accidente“ wird komplett in Las Palmas gedreht werden.




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