Mauereinsturz haarscharf am Drama vorbei


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In den acht unter den Mauerresten begrabenen Autos befand sich nur eine Person

Der Einsturz einer Betonmauer in Playa del Inglés hat wie durch ein Wunder keine schlimmeren Folgen gehabt als acht Totalschäden an Fahrzeugen.

Die Mauer, die von zahlreichen Rissen durchzogen und deren Abriss von der Gemeinde bereits als „dringend“ angeordnet worden war, gab am 27. März nach und begrub acht parkende Autos unter Betonstücken und Schutt. Augenzeugen benachrichtigten die Rettungskräfte, die umgehend feststellen, dass in einem der Fahrzeuge eine Person eingeklemmt war. Der 24-jährige dänische TUI-Reiseleiter hatte riesiges Glück, denn neben seinem Wagen parkte ein Lieferwagen, der den Aufprall dämpfte und verhinderte, dass sein Kleinwagen komplett plattgedrückt wurde. Er konnte von Feuerwehrmännern aus seinem Fahrzeug befreit werden und wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Alle übrigen Fahrzeuge waren leer.

Bürgermeisterin Mari Pino Torres bestätigte, dass die Stabilität der 1978 errichteten Mauer nicht mehr gewährleis­tet und das Gebiet deshalb abgesperrt worden war. Sie mutmaßte, dass die Absperrungen entfernt worden waren, um an der Mauer entlang parken zu können.




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