Maspalomas feiert 50-jähriges Tourismusjubiläum


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Die Herausforderung lautet: Weiter an der Spitze bleiben

Maspalomas Costa Canaria, die Urlaubsmetropole im Süden Gran Canarias, deren Bau in den 60er Jahren im wüstenähnlichen Gebiet von San Agustín begann, feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Am 15. Oktober 1962 wurde als symbolischer Grundstein ein Keil in den Boden eingeschlagen, der 50 Jahre später nun vom einheimischen Künstler Pepe Dámaso in beachtlicher Größe nachempfunden und als Denkmal für die touristische Erschließung vor einem halben Jahrhundert aufgestellt wurde.

Auf einer Verkehrsinsel in San Agustín wurde vom Künstler im Beisein zahlreicher lokaler und regionaler Honoratioren die sieben Meter hohe Skulptur feierlich vorgestellt. Das Denkmal wurde von Pepe Dámaso gemeinsam mit Alejandro del Castillo y Bravo de Laguna, Conde de la Vega Grande und Sohn des damaligen Grafen de la Vega Grande, welcher als Eigentümer der Grundstücke für den Beginn des touristischen Baubooms sorgte, enthüllt. 

Alejandro del Castillo richtete in seiner Ansprache einen Appell an die Verantwortlichen, durch ein moderates und qualitatives Wachstum Maspalomas weiter einen wettbewerbsfähigen Rang unter den weltweiten Urlauszielen zu sichern. Auch die Erneuerung der Infrastruktur und die Renovierung veralteteter Hotels sei ausschlaggebend für den weiteren Erfolg, ebenso wie die Energieeffizienz und die Nachhaltigkeit.

Marco Aurelio Pérez, Bürgermeister der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana, zu der die Urlaubermetropole Maspalomas Costa Canaria gehört, plädierte in seiner Ansprache ebenfalls für ein zukunftsorientiertes Wachstum und sagte: „Es liegt in unseren Händen, dass Maspalomas weiter ein Urlaubsziel für die Europäer und all diejenigen ist, die Sonne, Strand und die Natur lieben. Wir müssen Verantwortungsbewusstsein zeigen und für die Zukunft gewährleisten, dass diese Werte durch Nachhaltigkeit erhalten bleiben.“

Pérez erinnerte daran, wie an jenem 15. Oktober vor 50 Jahren eine Gruppe enthusiastischer und visionärer Unternehmer mit dem Bau einer touristischen Stadt begannen, die seither die Wirtschaft der Insel prägt. Er sprach der Familie Conde de la Vega Grande seinen Dank aus, denn durch ihre Investitionsbereitschaft wurde seinerzeit der Bau der ersten Hotels ermöglicht. Auch bei den Söhnen des Architekten Manuel de la Peña, der die Pläne entwarf, bedankte sich Pérez ausdrücklich, denn sie waren eigens zur Feier dieses Jahrestages auf die Insel gereist.




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